Backmalz ist ein wunderbarer Zusatz für viele Backwaren und verleiht ihnen einen besonderen Geschmack. In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie Du Backmalz ganz einfach selbst herstellen kannst. Mit wenigen Schritten und den richtigen Zutaten machst Du Dein eigenes Malz und erlebst die Freude des Hausbackens auf eine neue Weise. Lass dich von unserem unterhaltsamen Prozess inspirieren und entdecke, wie viel einfacher es ist, als Du vielleicht denkst!
- Die Auswahl geeigneter Körner wie Gerste oder Weizen ist entscheidend für qualitativ hochwertiges Backmalz.
- Reinige und trockne die Körner gründlich, um eine optimale Keimung zu gewährleisten.
- Die Keimung bei 20-24 Grad Celsius fördert die Entwicklung und die Qualität des Malzes.
- Trockne die gekeimten Körner im Ofen bei niedriger Temperatur über mehrere Stunden.
- Bewahre das fertige Malz luftdicht auf und verwende es für aromatische Backrezepte.
Auswahl geeigneter Körner für Backmalz
Die Auswahl geeigneter Körner für Backmalz ist ein wichtiger Schritt, um qualitativ hochwertiges Malz herzustellen. Häufig werden Gerste, Weizen oder Roggen verwendet, da sie von Natur aus einen hohen Stärkegehalt besitzen. Achte darauf, möglichst ungeschälte und unbehandelte Körner zu wählen, da diese nach der Keimung die besten Ergebnisse liefern.
Es lohnt sich, auf die Herkunft der Körner zu achten. Regionale Produkte können oft frischer sein und unterstützen gleichzeitig die lokale Landwirtschaft. Bei der Auswahl solltest Du auch überlegen, ob Du spezielle Getreidesorten verwenden möchtest, um besondere Geschmacksnoten in Deinem Brot oder Gebäck zu erzielen.
Gehe sorgsam mit den Körnern um, denn ihre Qualität beeinflusst das Endprodukt erheblich. Guter Geschmack beginnt bereits bei den Rohstoffen. Wenn Du die richtigen Körner auswählst, steht einem gelungenen Backerlebnis nichts mehr im Wege.
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Körner gründlich reinigen und trocknen

Nach dem gründlichen Waschen ist es wichtig, die Körner richtig zu trocknen. Lege sie dazu auf ein sauberes Küchentuch oder ein Sieb, damit das Wasser gut ablaufen kann. Lass sie einige Zeit an einem luftigen Ort stehen, bis sie vollständig trocken sind. Das Entfernen von überschüssiger Feuchtigkeit ist wichtig, da feuchte Körner bei der Keimung Probleme verursachen können.
Wenn die Körner getrocknet sind, bist Du bereit für den nächsten Schritt! Die schonende Vorbereitung der Körner sorgt dafür, dass die Keimung optimal verläuft und Du am Ende ein qualitativ hochwertiges Backmalz erhältst. Achte darauf, dass alle Körner gleichmäßig behandelt werden, sodass sie einheitlich keimen können.
Einweichen der Körner für 12 Stunden
Um das Beste aus den Körnern herauszuholen, ist das Einweichen ein entscheidender Schritt. Beginne damit, die gewünschten Körner auszuwählen und gründlich zu reinigen. Es ist wichtig, dass Du alle Verunreinigungen und Staub entfernst, um später eine hohe Qualität des Backmalzes zu gewährleisten. Nachdem die Körner sauber sind, legst Du sie in einen geeigneten Behälter und füllst diesen mit kaltem Wasser.
Lass die Körner nun für 12 Stunden im Wasser einweichen. Während dieser Zeit ziehen sie das Wasser auf, was sie weicher macht und die Keimung erleichtert. Achte darauf, dass die Körner vollständig mit Wasser bedeckt sind, da dies hilft, eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu erreichen.
Nach Ablauf der Einweichzeit solltest Du die Körner abgießen und gut abtropfen lassen. Um sicherzustellen, dass die optimale Menge an Wasser verblieben ist, kannst Du die Körner leicht durchrühren. Dieser Prozess ist wichtig, um die Qualität des Endprodukts zu fördern und die spätere Verarbeitung zu optimieren. Ein gutes Einweichen legt den Grundstein für die weitere Herstellung deines eigenen Backmalzes.
Die beste Zutat für ein gelungenes Brot ist nicht das Mehl, sondern die Liebe, die man hineinsteckt. – Peter Reinhart
Keimung der Körner bei optimaler Temperatur
Um die Körner erfolgreich keimen zu lassen, ist es wichtig, eine optimale Temperatur aufrechtzuerhalten. Idealerweise liegt diese zwischen 20 und 24 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur entfalten die Körner ihre natürliche Fähigkeit, zu keimen und sich zu entwickeln.
Zunächst solltest Du sicherstellen, dass die Körner gleichmäßig angefeuchtet sind. Es ist hilfreich, sie in ein feuchtes Tuch einzuwickeln oder in einen geeigneten Behälter mit etwas Wasser zu legen, ohne dass sie im Wasser stehen. Regelmäßige Kontrolle ist notwendig, um das richtige Maß an Feuchtigkeit zu gewährleisten. Ein Zuviel an Wasser kann die Körner schimmeln lassen, während zu wenig sofortiges Absterben zur Folge haben kann.
Während der Keimung ist es ratsam, die Körner regelmäßig umzuschichten, damit Luftzirkulation entsteht. Dies fördert nicht nur die gesunde Entwicklung, sondern hilft auch, Schimmelbildung zu vermeiden. Behalte außerdem den Fortschritt im Auge—nach etwa zwei bis vier Tagen sollten die ersten kleinen Wurzeln sichtbar sein. Der Keimprozess ist entscheidend für die Qualität deines Backmalzes, also achte darauf, die Zeit der Keimung genau zu beobachten!
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| Schritt | Beschreibung |
|---|---|
| 1. Auswahl geeigneter Körner | Entscheide dich für ungebeizte Varianten wie Gerste, Weizen oder Roggen. |
| 2. Körner reinigen und trocknen | Wasche die Körner gründlich und lasse sie an einem luftigen Ort trocknen. |
| 3. Einweichen der Körner | Lege die Körner für 12 Stunden in kaltes Wasser. |
| 4. Keimung der Körner | Halte die Temperatur zwischen 20 und 24 Grad Celsius und überprüfe die Feuchtigkeit. |
| 5. Trocknen der gekeimten Körner | Verteile die gekeimten Körner auf einem Blech und trockne sie im Ofen. |
| 6. Mahlen der getrockneten Körner | Vermahle die getrockneten Körner zu feinem Malz. |
| 7. Lagerung des fertigen Malzes | Bewahre das Malz in sauberen, trockenen Gläsern auf. |
| 8. Verwendung in Rezepten | Integriere das Malz in Deine Backrezepte für besonderen Geschmack. |
Trocknen der gekeimten Körner im Ofen

Nun kommt die Wärme ins Spiel. Heize deinen Ofen auf etwa 60 bis 70 Grad Celsius vor. Diese Temperatur sorgt dafür, dass die Enzyme in den Keimlingen aktiv bleiben, während die Feuchtigkeit entzogen wird. Achte darauf, die Tür des Ofens einen Spalt offen zu lassen; so kann die angefallene Feuchtigkeit entweichen und der Trocknungsprozess wird optimiert.
Das Trocknen dauert in der Regel zwischen 6 und 10 Stunden, abhängig von der Menge der Körner und ihrer Ausgangsfeuchtigkeit. Überprüfe regelmäßig den Zustand der Körner, um sicherzustellen, dass sie nicht verbrennen oder zu schnell austrocknen. Sobald die Körner brüchig sind und sich leicht zermahlen lassen, sind sie bereit für den nächsten Schritt – das Mahlen. So erhältst Du qualitativ hochwertiges Backmalz, das deinem Brot eine spezielle Note verleiht.
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Mahlen der getrockneten Körner zu Malz
Um die getrockneten Körner in Backmalz zu verwandeln, benötigst Du eine geeignete Mühle. Das Mahlen ist ein wichtiger Schritt, um die Aromen und Enzyme freizusetzen, die das Malz so besonders machen. Ideal ist es, wenn die Körner gut zerkleinert werden, aber nicht zu fein – eine grobe bis mittlere Konsistenz ist optimal.
Beginne damit, eine kleine Menge der getrockneten Körner in die Mühle zu geben. Achte darauf, dass Du nicht zu viele auf einmal mahlst, da dies die Mühle überlasten könnte. Es ist empfehlenswert, regelmäßig die Konsistenz zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die Körner gleichmäßig gemahlen werden.
Nach dem Mahlen solltest Du das fertige Malz durch ein feines Sieb sieben. Dadurch kannst Du eventuelle größere Stücke zurückhalten und erhältst eine gleichmäßige Malzqualität für Dein Gebäck. Das frisch gemahlene Malz hat einen intensiven Geschmack und kann direkt verwendet oder für später aufbewahrt werden. Denke daran, das Malz in einem luftdichten Behälter zu lagern, um die Frische zu erhalten. So steht Deinem nächsten Backprojekt mit selbstgemachtem Backmalz nichts mehr im Wege!
Lagerung des fertigen Backmalzes in Gläsern
Nachdem Du Dein selbstgemachtes Backmalz erfolgreich hergestellt hast, ist es wichtig, die richtige Lagerung zu beachten. Eine geeignete Lagerung sorgt dafür, dass das Aroma und die Frische deines Malzes erhalten bleiben. Du solltest das fertige Malz in saubere und trockene Gläser füllen. Achte darauf, dass die Gläser luftdicht verschlossen sind, um eine Feuchtigkeitsaufnahme zu verhindern.
Ein dunkler, kühler Ort eignet sich bestens für die Aufbewahrung von Backmalz. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung, da diese das Malz verfärben und den Geschmack beeinträchtigen könnte. Wenn Du nicht sicher bist, wie lange Dein Malz haltbar ist, halte dich an eine maximale Lagerzeit von sechs Monaten. Nach dieser Zeit kann der Geschmack nachlassen.
Gelegentliches Überprüfen des Malzes auf etwaige Veränderungen oder Gerüche hilft dir, dessen Qualität im Auge zu behalten. Ihr hochwertiges Backmalz bleibt somit frisch und einsatzbereit, wenn Du es benötigst. Mit dieser einfachen Vorgehensweise kannst Du sicherstellen, dass Deine zukünftigen Backprojekte mit köstlichem Geschmack bereichert werden!
Verwendung des Backmalzes in Rezepten
Die Verwendung von Backmalz in Deinen Rezepten eröffnet zahlreiche kreative Wege, um den Geschmack und die Textur Deiner Backwaren zu verbessern. Backmalz sorgt nicht nur für eine schöne Kruste, sondern fördert auch den natürlichen Aufgang des Teigs. Besonders beim Brotbacken wird der Zusatz von Malz empfohlen, um ein aromatischeres Ergebnis zu erzielen.
Du kannst das Malz problemlos in verschiedenen Rezepten einsetzen. Füge es einfach zu Deinem Mehl hinzu – etwa 5 bis 10 % der gesamten Mehlmenge sind ideal. Dies kann besonders bei Hefeteigen von Vorteil sein, da das Malz als Nahrung für die Hefe fungiert und somit einen schnelleren Gärprozess unterstützt.
Auch bei Gebäcken wie Brötchen oder Kuchen bringt Backmalz eine harmonische Süße mit sich, die die Aromen perfekt zur Geltung bringt. Experimentiere mit unterschiedlichen Sorten und Mengen, um herauszufinden, was am besten zu Deinem persönlichen Stil passt. Denk daran, dass Du immer mal wieder etwas variieren kannst, um neue Geschmackserlebnisse zu entdecken.

